Trauer

 Ihre Ansprechpartner

Kaiserstraße 172, 76133 Karlsruhe

Christine Ettwein-Friehs, Telefon: 0721 831 849 21, ettwein-friehs@dw-karlsruhe.de

Hospiz in Karlsruhe

 

Begleitung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene nach dem Tod  eines nahestehenden Menschen. Wenn der Tod ins Leben gekommen ist, stellt das die Hinterbliebenen vor neue Herausforderungen. Innerlich und im Umfeld verändert sich vieles. Das verunsichert. Die hospizliche Trauerbegleitung weicht den Erfahrungen und Gefühlen nicht aus und macht sich mit den Trauernden auf ihre Suche nach einer neuen Sicherheit.

Haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende beraten und begleiten fachlich kompetent Einzelne und Gruppen. Sie sind gut qualifiziert, reflektieren ihr Tun regelmäßig und bilden sich kontinuierlich weiter. Sie sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Im unverbindlichen Erstgespräch wird das passende Angebot ermittelt. Durch die gute Vernetzung mit  anderen Trauerangeboten in Karlsruhe stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung.

 

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Umfassende Beratung und Vermittlung
  • Einzelbegleitung
  • Gruppenangebote, vor allem für Kinder, "verwaiste" Eltern, Männer und für Menschen, die um einen Elternteil trauern
  • Gewinnung und Vorbereitung von Ehrenamtlichen
  • Öffentlichkeitsarbeit


Das Angebot ist überwiegend kostenfrei und kann unabhängig von Weltanschauung, Religion und Nationalität in Anspruch genommen werden.

Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Webseite Hospiz in Karlsruhe

Aktuelles Angebot: Neue Trauergruppe für zu früh verwaiste Erwachsene

Wenn Eltern sterben, sei es plötzlich oder nach längerer Krankheit, ist das häufig ein Schock – auch für ihre bereits erwachsenen Kinder. Der Verlust wirft das gewohnte Familiengefüge durcheinander und löst vielfältige Gefühle aus. Der Trauer kann dann ein Austausch im geschützten Rahmen helfen.

Diesen Freiraum bietet Hospiz in Karlsruhe in einer Trauergruppe für Erwachsene, die das Gefühl vereint, dass ein Elternteil (oder beide) zu früh gestorben ist. Unter fachlicher Leitung können sie ihre Erfahrungen teilen und ein Stück des Trauerwegs gemeinsam gehen.

Ab dem 22. November trifft sich die Gruppe zunächst fünf Mal in der Kaiserstraße 172 in Karlsruhe, jeweils mittwochs von 18.15 bis 19.30 Uhr. Der erste Abend dient der Information und dem gemeinsamen Kennenlernen. Bis zum zweiten Treffen am 6. Dezember besteht die Möglichkeit, zur Gruppe dazuzukommen. Weitere Termine sind der 20. Dezember 2017 sowie 17. Januar und 14. Februar 2018.

Infos und Anmeldung:
Elisabeth Deutscher, Telefon 0721 831849-25 (Mo–Fr 9–12 Uhr),
deutscher@dw-karlsruhe.de

Elterntrauergruppe trifft sich ab November in Karlsruhe

(jw) Mütter und Väter, deren Kind gestorben ist, wissen oft nicht weiter. Ihrer Trauer kann ein Austausch im geschützten Rahmen helfen, in dem alles sein darf, was gerade erlebt und empfunden wird. Diesen Freiraum bietet Hospiz in Karlsruhe in Kooperation mit dem Hospizdienst Ettlingen in Form einer neuen Trauergruppe, in der betroffene Eltern einander begegnen und unter fachlicher Leitung ihre Erfahrungen teilen können.

Ab November 2017 trifft sich die Gruppe, zunächst alle 14 Tage, später monatlich, in der Kaiserstraße 172 in Karlsruhe, 4. OG unter der Leitung des Diplom-Theologen Heribert Kampschröer und der Krankenhausseelsorgerin Anne Haab, beide qualifizierte Trauerbegleitende. Der erste Abend am 15.11. dient der Information und dem gemeinsamen Kennenlernen. Bis zum 2. Treffen am 29.11. besteht die Möglichkeit, zur Gruppe dazuzukommen.

Es entsteht ein einmaliger Unkostenbeitrag von 35 Euro pro Person (50 Euro für Paare), der bei einem der ersten Treffen beglichen werden kann.

Infos und Anmeldung:
Elisabeth Deutscher, Telefon 0721 831849-25 (Mo–Fr 9–12 Uhr),
deutscher@dw-karlsruhe.de

Rückblick auf unseren Fachtag "Grenzerfahrungen" am 7. Oktober

(ed) Am Samstag, 7. Oktober 2017, hatte der Bundesverband Kinderhospiz e.V. in Zusammenarbeit mit Hospiz in Karlsruhe einen Fachtag über die Kinder- und Jugendtrauerbegleitung zum Thema „Grenz-Erfahrungen“ angeboten. 70 haupt- und ehrenamtlich Engagierte aus ganz Deutschland sich dazu im Sozialdiakonischen Zentrum der Johannis-Paulus-Gemeinde in der Südstadt Karlsruhe (Foto: Privat). In einem Vortrag von Detlef Bongartz sowie sechs Workshops mit namhaften Referenten arbeiteten sie gemeinsam an einer Weiterentwicklung des Themas. „Ich habe viele Impulse gewonnen, die mich in meiner täglichen Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen in Trauer bereichern“, resümierte eine Teilnehmerin. Im Rahmenprogramm der Fachtagung präsentierten sich außerdem Fachverbände wie der Arbeitskreis trauernde Eltern und Geschwister in Baden-Württemberg (ATEG-BW e.V.) oder die Reha-Klinik Tannheim sowie die Alphabuchhandlung Bruchsal mit einer Auswahl an aktueller einschlägiger Literatur.

Die Schirmherrschaft der Fachtagung hatte Bernd Gnann übernommen, Schauspieler und Entertainer, der nicht nur den Fachtag eröffnete, sondern diesem auch mit einer abendlichen Einladung der Teilnehmenden in sein Theaterstück "Himmel und Erde" im Theater K2 einen besonderen Rahmen schaffte.
„Wir haben ausschließlich positive Rückmeldungen bekommen; die Veranstaltung war also ein voller Erfolg. Wir freuen uns schon auf den nächsten Fachtag“, so Christine Ettwein-Friehs, Leiterin von Hospiz in Karlsruhe.

Die angebotenen Workshops im Überblick:

  • Wie Kinder und Jugendliche Grenzen nach einem Verlust wahrnehmen und akzeptieren lernen. Detlef Bongartz, Merlinos - Lehre und Begleitung der kindlichen Seele, Kaarst
  • Hilfe fern der Heimat. Trauma und Trauer in der interkulturellen Arbeit der Kinderhospizarbeit. Christine Bronner, Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM)
  • Rituale an der Grenze. Martina Görke-Sauer, punktuell, Wiesloch
  • Führung über die „Kinderwelten“. InfoCenter Hauptfriedhof Karlsruhe
  • Kleisterbilder – sinnliches Erfahren und Ausdrücken, wenn Worte an ihre Grenzen kommen.  Karin Wenz, Hospiz in Karlsruhe
  • Trauer und Trauma – Abgrenzung. Hanne Shah, ATEG-BW. e.V., Donzdorf

 

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